Wein aus Frankreich

Drei der bekanntesten Rotweine sind die Sorten Grenache, Merlot und Syrah. Grenache zeichnet sich durch seine helle Farbe und das kräftige Aroma aus und gehört zu den Qualitätsrebsorten im Süden Frankreichs. Da er relativ anfällig gegenüber bekannten Erkrankungen ist, kommt ihm das windige Klima im Rhônetal und im Languedoc zu Gute. Viele bekannte Rotweine werden aus der Kombination mit Grenache zusammengefügt. Grenache gilt als der perfekte Assemblagepartner für den Syrah. Der Grenach bildet farbintensive Weine, mit einem Aroma von roten Früchten, Pflaumen und Gewürzen. Handelt es sich um einen älteren Grenache, wird man wohl den Geschmack von Tabak, Schokolade und Mokka vorfinden.

Merlot ist eine der führenden Rebsorten weltweit. Sie ist im Bordelais zu Hause, gedeiht hervorragend im Raum Bordeaux und gibt vor allem dem Pemrol den bestimmenden Geschmack. Die Merlot Traube ist tiefrot, hat ein vielfältiges Aroma ähnlich dem Grenache und eignet sich ganz hervorragend zur Assemblage mit Cabernet Sauvignon.

Der Syrah auch in der Form Shiraz, nach seinem sagenhaften Ursprungsort im Iran benannt, bekannt, kommt in zwei verschiedenen Sorten auf den Tisch. Zum einen in Gestalt der typischen, einfachen Landweine des Südens (Midi), an dessen sonnenverwöhnten Hängen diese kleinbeerige Traube wächst. Zum Anderen ist er aber auch gern gesehener Bestandteil von hochwertigen französischen Rotweinen. Er wächst mittlerweile im Rhônetal, im Languedoc und in der Provence. Alleine oder im Verschnitt mit anderen Sorten liefert der Syrah dunkle, tiefe, tanninhaltige Weine, die ein Aroma von Brombeeren haben, er eignet sich besonders auch als Lagerwein, der erst im Alter sein Bouquet entfaltet. Im Übrigen stammt das Tannin aus der Haut der Trauben, das beim Gärungsprozess in den Wein übergeht. Dadurch unterscheidet sich der Rotwein (neben den Pigmenten vom Weißwein.